Medien in der Familie: Austausch Teil 4

Medien sind Teil unseres (Familien-)alltags.

Wie unsere Kinder eine Medienkompetenz entwickeln können, erklärte Silvia Bösl, freie medienpädagogische Referentin für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, gestern abend einer Gruppe von 11 Teilnehmer/-innen via Microsoft Teams.

Hierbei ging es vorwiegend um digitale Medien. Eine grobe Zusammenfassung / Anregungen, wie wir unseren Kindern einen Weg durch den Dschungel der vielseitigen Medien und Medienangebote ebnen können, ist hier zusammengefasst.

Gemeinsam lassen sich in der Familie digitale Medien nutzen. In kurzen Unterhaltungsserien können z.B. schon Kindergartenkinder ihre Faszination zu „Helden“ ausleben. Richtig ausgewählt, dienen diese als weitere Vorbilder, die Kinder dazu ermutigen z.B. Konflikte gemeinsam in der Freundesgruppe zu lösen. Dass man Medien auch kreativ einsetzen kann, können (Vorschul-)Kinder z.B. durch das Erstellen von Fotorezepten ihres Lieblingsrezeptes erlernen. Kindersuchmaschinen helfen schon Grundschulkindern Fragen zu beantworten.

Denn in einem Punkt waren wir uns alle einig, digitale Medien üben eine Faszination auf Kinder aus. Wir wollen unseren Kinder beibringen, wie man die unterschiedlichen Medien selbst nutzen kann – und dabei auch lernt, was einem eventuell nicht gut tut. Hierbei sind wir Eltern gefragt, mit unseren Kindern in den Austausch zu gehen, sie zu beobachten und sie sicher durch den Dschungel zu lotsen. (Radio-/Fernseh-) Nachrichten, Werbung oder Gewaltszenen gehören dabei nicht in den Alltag von Kindern im Kindergartenalter.

Wichtig ist die gemeinsame Nutzung des Mediums, hierbei liegt es an uns Eltern sowohl Inhalte als auch zeitlichen Umfang zu definieren. Als Bildschirmzeit gilt maximal 30min./Tag für 3-6 Jährige, maximal 60min./Tag für 6-12 Jährige, danach maximal 10min/Lebensjahr täglich. Dazu hilft die 3-6-9-12 Regel: keine digitalen Medien vor 3 Jahren, keine Konsole vor 6 Jahren, kein eigenes Handy vor 9 Jahren und kein unbeaufsichtigtes Internet vor 12 Jahren. Vor allem gilt es auch immer wieder das eigene Verhalten mit Handy/Fersehen/Tablet zu hinterfragen, denn wir Eltern sind die größten Vorbilder.

Vielen Dank an Silvia Bösl!

PAW Patrol, Elsa & Co – Medien in der Familie

Einladung zum digitalen Elternabend am 28.5.20 um 20 Uhr. Wir bedanken uns sehr für das Engagement von Silvia Bösl, freie medienpädagogische Referentin für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Ein kleines Spiel auf dem Smartphone, die Lieblings-CD nebenher und abends die Gute-Nacht-Geschichte im Fernsehen… Kinder nutzen eine Vielzahl an medialen Angeboten und sind von diesen fasziniert. Vor allem jetzt, da sich Kinder und Familien viel zu Hause beschäftigen müssen, sind Medien oft eine willkommene Abwechslung.

„Aber welche Medien sind geeignet für mein Kind und wo gibt es gute Angebote?“
Bei unserem digitalen Elternabend erfahren Sie mehr darüber. Neben Tipps und Regeln werden auch kreative Möglichkeiten zur Mediennutzung in der Familie vorgestellt.
Darüber hinaus ist Zeit für offene Fragen. Wer sich nach dem Elternabend weiter informieren möchte, findet Anregungen in vielseitigen Links zum Thema.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!

Das Webinar dauert ca. 60 Minuten und findet über Microsoft Teams statt.
Eine vorherige Registrierung ist dafür nicht notwendig.

Bitte meldet euch per E-Mail bei uns an, damit wir euch den Link zur Teilnahme an der Besprechung weiterleiten können!

Unser Beitrag zur Hygiene

Habt ihr euch auch schon gefragt, wie ihr mit euren Kindern, das „richtige“ Händewaschen üben sollt?

Die wichtigen Basics:

  • die Temperatur sollte angenehm sein
  • es sollte mindestens 20 Sekunden dauern (mit unserem Lied kein Problem)
  • bitte mit einer milden SEIFE! (ist keine da, bitte trotzdem mit Wasser)
  • genauso wichtig wie das Hände waschen, ist das abtrocknen
  • falls die Haut angegriffen wirkt mit einer rückfettenden Creme nachhelfen
  • im privaten Umfeld ist Händedesinfektion nicht notwendig

Quelle: infektionsschutz.de

Und hier kommt unsere Soforthilfe – so lernen die Kinder das richtige Händewaschen spielend leicht:

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hände waschen!

Euer

Team Doppelknoten

Skype-Austausch: Teil 3

Informativ war der 3. Skype – Austausch zum Thema „Einführung der Beikost“.

Die BeKi – Referentin Gabriele Schreiner hatte zunächst einen Beitrag zu den Grundlagen der Beikost Einführung vorbereitet. Am Ende wurden Fragen der 10 Teilnehmerinnen beantwortet.

Hilfreich war unter anderem auch der Tipp zur App: Baby & Essen.

Vielen Dank an Frau Schreiner!

Ängste und Sorgen – der Expertenimplus am Abend

Am 15.04.2020 luden wir zum Impulsvortrag mit der Expertin Dr. Yvonne Kirchhof ein. Als Psychiaterin arbeitete sie lange mit Erwachsenen, aktuell im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie im SPZ in Ludwigsburg (Sozialpädiatrisches Zentrum).

Ausführlich und strukturiert gab sie allen Teilnehmern, die sich über unseren Einladungs-Link eingewählt hatten, einen Überblick über Ängste und Sorgen im Alltag.

Sie gab einen Einblick in wichtige Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und körperlichem Erleben. Sie sprach einige Fertigkeiten an, die zu einem gutem Umgang mit Ängsten führen. Unter anderem ist die Achtsamkeit im eigenen Erleben ein wichtiger Punkt. Zu registrieren, dass Ängste Stressoren sind.

Gleichzeitig gab sie einfache Stressregulatoren an die Hand. Nicht nur der viel bekannte „Gedankenstopp“, das aufgestellte „Sorgenfresserchen“ oder Atemübungen wurden angesprochen. Schnell wirksam seien Techniken, die den Körper entspannen. Dabei ist es wichtig, dass jeder für sich heraus findet, welche Technik funktioniert. Ablenkungsstrategien wie das Festhalten an Tagesstrukturen kann hier helfen. Sollten Ängste zu Stress im körperlichen Erleben führen, führt eine kalte Dusche oftmals zu Erleichterung. Für sportliche Typen kommt auch das Durchführen eines Bauchbretts (Plank-Position) in Frage. Unweigerlich muss der Körper hier irgendwann die starke Anspannung loslassen. Auch das Aufschreiben von Gedankengängen kann Erleichterung schaffen.

Ganz hervorragend hierbei ist, dass Regulatoren nicht nur vielen Erwachsenen helfen können. Viele Strategien wirken auch für oder mit Kindern.

Sollten diese Mechanismen im Alltag jedoch nicht funktionieren und Ängste und Sorgen zu einer belastenden Beeinträchtigung werden, rät sie zum Aufsuchen eines neutralen und professionellen Gesprächspartners.

Im Anschluss konnte man Fragen an die Ärztin stellen. Wir bedanken uns sehr bei Dr. Yvonne Kirchhof für Ihre Zeit.

Wer unseren Abend verpasst hat, erhält im Folgenden einige weiterführende Informationen.

Die darin beschriebenen Empfehlungen sind von Andrea Dixius und Prof. Eva Möller. Weiteres hierzu könnt ihr auch auf deren Homepage nachlesen.

Wir wünschen allen eine sorgenfreie Woche

Euer Team Doppelknoten

Ostersport im Dschungel

Die Osterfeiertage sind vorbei. Wir hoffen, dass ihr ausreichend mit Schokoladenosterhasen überschüttet wurdet. Passend zu den, sicherlich etwas eingeschränkten Feierlichkeiten in diesem Jahr, gibt es für euch unser Fitnessprogramm Teil 4.

Wir entführen euch in diesem Teil in den Dschungel. Die sportlichen Anleitungen stehen dabei.

Wir wünschen euch viel Spaß!

Euer Team Doppelknoten

Skype Austausch: Teil 2

Herzliche Einladung zum Skype-Austausch Teil 2.

Vielen Dank an Dr. med. Yvonne Kirchhof, welche einen kurzen Vortrag zum Thema „Ängste und Sorgen: Was ist gesund, was macht krank?“ vorbereitet hat.

Danach ist Zeit eigene Gedanken und Gefühle los zu werden. Oder man hört einfach nur zu und bekommt so vielleicht neue Ansichten, die einem Ängste und Sorgen nehmen können.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen per email!

Skype Austausch: Teil 1

Zusammenfassung 31.03.20: Wenn am Ende der Geduld noch so viel Tag übrig ist.

Insgesamt 7 Frauen und Mütter tauschten sich vor 4 Tagen über das o.g. Thema aus und konnten gestärkt und mit neuen Ideen in ihren Alltag zurückkehren. Mirjam bereitete das Thema vor und brachte uns ihre pädagogische Sichtweise näher.

  • Struktur im Alltag gibt den Kindern Sicherheit, wiederkehrende gleiche Abläufe erleichtern unser Lebern
  • Rituale schaffen Vertrauen. Kinder, die Rituale in ihrer Familie erleben und ihren Platz in ihrer Familie kennen, bringen auch den Mut auf, Neues auszuprobieren.
  • Ein harmonisches Zusammenleben funktioniert besser, wenn alle Beteiligten sich ihren eigenen Erwartungen bewusst sind und diese vermitteln. Täglich müssen diesen reflektiert werden und ggf. an die Gegebenheiten angepasst werden
  • Welches Ziel habe ich heute? Und sind diese mit meinen Kindern heute zu erreichen?
  • Um ein geduldiges Elternteil sein zu können, muss ich mir selbst Zeit für mich einräumen. 

Wir Familien erleben zur Zeit eine intensive Familienzeit, die sowohl positive, als auch herausfordernde Situationen schafft. Jeder nahm für sich neue und unterschiedliche Ideen mit in den Alltag… mehr Struktur schaffen oder Ziele herunterschrauben, oder besser zuhören…all das kann uns den Alltag erleichtern. Vor allem Zeit für sich selbst finden ist nicht einfach. Da waren die Zauberworte: spontan und bewusst.

Jeder konnte kleine Tipps beisteuern, die die eigene Zündschnur verlängern:

  • Musik / Hörgeschichten
  • Flüstern statt Schreien
  • Singen statt Anweisungen
  • Belohnen statt Schimpfen
  • Yoga (für Kinder und Eltern)
  • Meditation (Sinnbilder, die uns im Alltag eine kurze Verschnaufpause mit den Kindern gemeinsam erleben lassen / Berg- oder Vogelmeditation)
  • Gefühle wahrnehmen (Traumgeschichten für Kinder)

Vielen Dank für die Vorbereitung und für die vielen Beiträge aller Beteiligten. Wir gingen alle gestärkt und mit neuen Ideen aus dem Skype-Austausch heraus.